Der Eine Welt Markt in Siegburg hat eine Internet-Seite. Ein Blick lohnt sich. Eine-Welt-Markt-Siegburg

Die Idee des Fairen Handels

Der Faire Handel beruht auf der Idee, dass jeder Mensch, der an der Entstehung eines Produktes beteiligt ist, -sei es nun Kaffee, Tee, ein Teppich oder ein Fußball- einen gerechten Lohn für seine Arbeit erhalten soll. Viele  Produzenten in Entwicklungsländern sind mit ihrer kleinen landwirtschaftlichen Produktion von beispielsweise Kaffeebohnen von den Preisschwankungen des Weltmarktes derart abhängig, dass Ernteertragsschwankungen existenzbedrohlich sein können. ....

Das Trans-Fair-Gütesiegel wurde Anfang 1993 in der Bundesrepublik eingeführt. Zum Produktsortiment gehören, Kaffee, Tee, Schokolade, Honig  und .....

Weitere Infos weiter unten im Text. Wichtige Ansprechpartner in unserer Region (Rhein-Sieg-Kreis) ist u.a. der Eine Welt Markt n 53721 Siegburg, Zeughausstr. 7-9, Tel. 02241 63400

 

  • Kaffee
  • Tee
  • Gebäck
  • Kakao
  • Honig
  • Espresso
  • Schokolade
  • Papierwaren (Geschenkpapier, Briefpapier u.a.)
  • Kunsthandwerk
  • verschiedenes

Die Aktionen-Broschüre zu 50 Jahre "Brot für die Welt" liegt unserer Gemeinde vor. Unter Idee 16 Gerecht genießen-1000 Gemeinden trinken fair geht es um Ernährung und Fairer Handel. Darum...... nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf den Zweck und das wie...warum...wo....wofür....weshalb...... Unterstützen Sie unseren Eine-Welt-Markt.

Aus dem Friedenskreis zu Beginn der 80er Jahre hat sich 1985 ein Dritte-Welt-Kreis entwickelt, der in Verbindung mit dem Dritten-Welt-Markt in Siegburg einen eigenen Stand in Hangelar begann. Engagierte Schüler und Studenten um Carsten Nußbaumer und Anne und Katja Heitmann haben ihn ins Leben gerufen. W.Heitmann, durch den Kreis-Missions- und Ökumenen -Ausschuss mit der Materie vertraut, hat den Stand seiner Töchter weitergeführt, bis K.Geier als Ausschusskollegin und Dritte-Welt-Markt-Mitarbeiterin ihn 1990 übernommen hat. In diesem Jahr hat sich auch der Name in "Eine-Welt-Stand" geändert. Seit 2003 sorgt nun  Frau Lauff  das der Eine-Welt-Stand regelmäßig im Gemeindezentrum aufgebaut ist. Zu Seit Januar 2016 findet kein regelmäßiger „Eine-Welt-Stand“ mehr statt. Die Gemeinde bezieht aber immer noch den Kaffee aus dem Eine-Welt-Laden Siegburg, auch wenn der ein wenig teurer ist.

 

 

Eine-Welt- Handel

Eine-Welt-Stände in den Kirchengemeinden, Eine - Welt-Läden in den Städten, TransFair-Produkte in den Geschäften: Hier engagieren sich Menschen in einem fairen Handel. Wie funktioniert das?   Die beteiligten Importeure verpflichten sich, den Produzenten Mindestpreise zu bezahlen. Diese liegen deutlich über dem Weltmarktpreis. Langfristige Abnahmeverträge geben den Produzenten die Möglichkeit, dauerhaft zu planen.  Die Produzenten als Handelspartner in den Entwicklungsländern sind in der Regel Kleinbauernorganisationen (Kooperativen oder Genossenschaften) oder Plantagen. Für deren Mitglieder werden soziale Mindeststandards garantiert. Die Genossenschaft investiert in  Bildung, medizinische Versorgung und Altersvorsorge.  Auch ökologische Mindeststandards sollen eingehalten werden. Allerdings werden von den Produzenten keine ökologisch einwandfreien Anbaumethoden und Erzeugnissen verlangt,ohne auf ihre wirtschaftlichen und soziale Situation Rücksicht zu nehmen; das wäre Öko-Kolonialismus. Oftmals schafft überhaupt erst der faire Handel die finanzielle Basis für die aufwendige Umstellung auf ökologischen Anbau. Für Bonn gibt es seit mehreren Jahren den Maxhof als Eine-Welt-Verteilerstelle, und zwar in der Maxstrasse 36 hinter dem Stadthaus. In Beuel gibt es einen Eine-Welt-Laden auf der Hermannstrasse, in Bonn auf der Kasernenestrasse und in Siegburg im Haus der evangelischen Kirche auf der Zeughausstraße. 

Der Maxhof beliefert Eine-Welt-Läden sowie Eine-Welt-Gruppen in Gemeinden einmal pro Woche an die Haustür. Er vertreibt Waren der gepa (Gesellschaft für Partnerschaft mit der dritten Welt), von El Puente, der DW, Dritte Welt Partner Ravensburg, Bergkräuter-Gemeinsschaft, afrasce und viele mehr. Ja nach Organisation gibt es verschiedene Schwerpunkte wie Erhaltung der natürlichen Umgebung (Vermeidung von Monokulturen und Landzerstörung), medizinische Versorgung und Aufklärung, Schulbildung, Aufbau der Infrastruktur, ökologischer Anbau, politisches Engagement. Allen gemeinsam ist die Einhaltung von Mindeststandards und die Förderung der Verselbständigung der kleinen Kooperativen. Die gepa ist die größte und wohl die bekannteste Handelsorganisation für fairen Handel. Sie wurde bereits vor 25 Jahren gegründet. Sie hat 1999 mehr als 33 Millionen Mark an ihre 130 Handelspartner überwiesen, zwar wenig im Vergleich zum Handel insgesamt, aber Lebensgrundlage für viele Menschen.

PS. Die oben angegebenen Texte stammen aus den mitteilungen der Kirchengemeinden Hangelar und Bonn-Holzlar