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WeihnachtsgeschichteChristbaum  - Gedichte - Die Weihnachtszimmertür Weihnachtsgottesdienste

                                                      

         

Unsere Gottesdienste

Die vier Kerzen (eine adventliche Andacht PowerPointPres.)

Die Weihnachtsmärkte haben begonnen.

Der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Siegburg

Der Bonner Weihnachtsmarkt

Nach meinem letzten Wissensstand, findet in Hangelar dieses Jahr kein Weihnachtsmarkt statt.

Unsere diesjährigen Weihnachtsgestecke Weihnachtsgestecke: (vom Küster U.L.)

  

Die Weihnachtsgeschichte

Gottes Sohn kommt in die Welt

In dieser Zeit befahl der Kaiser Augustus, dass alle Bewohner des römischen Reiches namentlich in Listen erfasst werden sollten. Eine solche Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt, als Quirinius Gouverneur in Syrien war.

Jeder musste in die Stadt gehen, aus der er stammte, um sich dort eintragen zu lassen. Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa. Joseph musste sich dort einschreiben lassen, zusammen mit seiner jungen Frau Maria, die ein Kind erwartete.

Als sie in Bethlehem waren, brachte Maria ihr erstes Kind - einen Sohn - zur Welt.  Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, weil sie in dem Gasthaus keinen Platz bekommen hatten.

Die Hirten auf dem Feld

In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige Hirten ihre Herden. Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich bringe euch die größte Freude für alle Menschen: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!«

Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: »Gott im Himmel gehört alle Ehre; denn er hat den Frieden auf die Erde gebracht für alle, die bereit sind, seinen Frieden anzunehmen.«

Nachdem die Engel sie verlassen hatten, beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und wovon Gottes Engel gesprochen hat.« Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Futterkrippe lag.  

Als sie das Kind sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel gesagt hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr erstaunt. Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber nach. Dann kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten und dankten Gott für das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten. Alles war genau so, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.

Die  Weihnachtsgeschichte steht in Lukas 2        

 

Ein Weihnachtssegen:

Nicht,

dass jedes Leid dich verschonen möge,

noch,

dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,

keine bittere Träne über deine Wange komme

und kein Schmerz dich quäle-

dies alles wünsche ich dir nicht.

Sondern:

dass du dankbar alle Zeit bewahrst

die Erinnerung an gute Tage:

dass mutig du gehst durch Prüfungen,

auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet

Was ich dir wünsche:

dass jede Gabe Gottes in dir wachse

dass einen Freund du hast,

der deiner Freundschaft wert.

Und das in Freude und Leid

das Lächeln

des menschgewordenen Gotteskinds

dich begleiten möge.

 

Der Christbaum                    

Das Weihnachtsfest mit seinen zahlreichen Weihnachtsbräuchen (Sternsinger, Verwendung von Lichtern, Geschenke u.a. ...), hat sich erst nach langer Zeit so entwickelt. Den ersten mit Lichtern und Sternen geschmückten Tannenbaum zeigt ein Kupferstich aus dem Jahre 1509 von Lucas Cranach dem Älteren. Um diese Zeit berichtet der Chronist Sebastian Brant von Tannenbäumen, die um die Weihnachtszeit im Elsaß aufgestellt wurden. Etwa ab 1800 ist der Christbaum in gehobenen Züricher Familien zu finden. Heute ist der Weihnachtsbaum in fast allen Häusern und Kirchen üblich. Mit dem Weihnachtsbaum zog das Weihnachtsfest bald den Brauch der Familienbescherung mit sich. Weihnachtsgebäck gehört schon seit langem zum Weihnachtsfest dazu. Ursprünglich sollten wahrscheinlich arme Menschen damit versöhnt werden.

                                           

Gedichte und Geschichten:

Knecht Ruprecht

Von drauß vom Walde komm´ich her;

 ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

 sah ich goldene Lichtlein sitzen,

 und droben aus dem Himmelstor

 sah mit großen Augen das Christkind hervor.

 Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,

 da rief´s mich mit heller Stimme an:

 Knecht Ruprecht" rief es, "alter Gesell,

 hebe die Beine und spute dich schnell!

 Die Kerzen fangen zu brennen an,

 das Himmelstor ist aufgetan,

 Alt´und Junge sollen nun

 von der Jagd des Lebens einmal ruhn;

 und morgen flieg ich hinab zur Erden,

 denn es soll wieder Weihnachten werden!"

 Ich sprach: "O lieber Herre Christ,

 meine Reise fast zu Ende ist;

 ich soll nur noch in die Stadt,

 wo´s eitel gute Kinder hat."

 - "Hast denn das Säcklein auch bei dir?"

 Ich sprach. "Das Säcklein, das ist hier;

 denn Äpfel, Nuß und Mandelkern

 essen fromme Kinder gern." -

"Hast denn die Rute auch bei dir!"

 Ich sprach. "Die Rute , die ist hier;

 doch für die Kinder nur, die schlechten,

 die trifft sie auf den Teil, den rechten".

 Christkindlein sprach: "So ist es recht,

 so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

 Von drauß vom Walde komm´ich her;

 ich muß´euch sagen, es weinachtet sehr!

 Nun sprecht, wie ich´s hierinnen find!

 Sind´s gute Kind, sind´s böse Kind?

Nikoläuse im Gemeindehaus....

Nikolaus

                                             

                  Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,

still erleuchtet jedes Haus;

sinnend geh´ich durch die Gassen,

alles sieht so festlich aus.

 

An den Fenstern haben Frauen

buntes Spielzeug fromm geschmückt,

tausend Kindlein stehn und schauen,

sind so wunderstill beglückt.

 

Und ich wandre aus den Mauern

bis hinein ins freie Feld.

Hehres Glänzen, heil´ges Schauern,wie so weit und still die Welt!

 

Sterne hoch die Kreise schlingen;

aus des Schnees Einsamkeit

steigt´s wie wunderbares Singen. -

O du gnadenreiche Zeit!

 

                                       

Nikolaus verrate mir...

Nikolaus verrate mir, hast du auch eine Frau?
Zum Reden, Schmusen und zum Kuscheln
und zärtlich durch die Haare wuscheln?
Sag, kitzelt dein Bart bei jedem Kuss,
so dass deine Frau herzhaft lachen muss?

Nikolaus verrate mir, hast du vielleicht auch Kinder?
Mit denen du Kassetten hörst
und manchmal auch die Nachbarn störst? 
Sind deine Kinder genau wie ich
oder immer lieb und ordentlich?

Nikolaus verrate mir, hast du vielleicht ein Fahrrad?
Mit dem du durch die Matsche braust
und dich dabei total versaust.
Im Sommer beim Radeln, behälst du auch dann,
Pelzstiefel, Mantel und Handschuhe an?

Nikolaus verrate mir, putzt du dir gern die Zähne?
Ob du beim Haare waschen schreist,
wenn Seife in die Augen beißt?
Mir kannst du's sagen, mir allein,
es soll unser Geheimnis sein.

               

    

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.
Tannenbaum
Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.
Herz
Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.
Tannenbaum
Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.
Herz
Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.
Tannenbaum

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.
Herz
Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!
Tannenbaum
Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.
Herz
Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!
Tannenbaum
Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!
Herz
Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!
Tannenbaum

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.
Herz
Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, -
bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!
Tannenbaum
Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen

 

Ansprache einer Kerze

Ihr habt mich angezündet und schaut-nachdenklich oder versonnen - in mein Licht.

Vielleicht freut ihr euch auch ein wenig dabei. Ich jedenfalls freue mich, das ich brenne. Wenn ich nicht brennen würde, dann läge ich in einem Karton mit anderen. In so einem Karton habe ich aber überhaupt keinen Sinn. Einen Sinn habe ich nur, wenn ich brenne.

Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines Stückchen kürzer geworden. Ich kann mir schon ausrechnen, dass ich bald nur noch ein kleines Stümpfchen bin. Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder ich bleibe ganz und unversehrt und im Karton,.... oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin. Ich muss aber etwas dafür geben: Etwas von mir selbst, mich selber.

So ist es auch bei euch Menschen, genauso. Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert auch nichts. Dann seid ihr wie die Kerzen im Karton. Ober ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn. Dann seid ihr nicht vergebens da.

Aber dafür müsst ihr etwas geben, von euch selber, von allem, was in euch lebendig ist:

  • von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit,
  • von eurer Treue, von eurem Lachen,
  • von eurer Traurigkeit, von euren Ängsten,
  • von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist.

Manchmal geschieht es, dass im Haus plötzlich das Licht ausgeht. Dann ist es unerwartet finster, und alle rufen nach einer Kerze. Man sucht einen Streichholz, eine Kerze wird angezündet, und mit dem Anzünden der Kerze ist die Dunkelheit überwunden - mit einem einzigem Licht!

Auch so ist es wieder unter euch Menschen. Nicht alles ist bei euch gut. Vieles ist finster und kalt. Viele klagen und schimpfen und jammern unaufhörlich darüber, wie miserabel die heutige Welt sei und wie schlecht es insbesondere ihnen gehe.

Denkt an die Kerze. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr als alle Dunkelheit. Lasst euch deshalb ermutigen und wartet nicht auf die anderen. Lasst euch deshalb ermutigen und wartet nicht auf die anderen. Lasst euch anzünden. Brennt, leuchtet, wärmt! Das ist der Sinn eures Lebens, wie er der Sinn einer einfachen Kerze ist. Und wenn ihr Zweifel habt, ob das auch stimmt, dann zündet eine Kerze an und schaut in die lebendigen Flamme.

Advent - , jetzt darf ich leuchten als Erwartungs- und Hoffnungszeichen. Leuchtet mit!      (Autor unbekannt)

 

Die Weihnachtszimmertür

Es war einmal ein Mann, der hatte drei Söhne. Der Älteste hatte Schultern, so breit wie ein Schrank. Seine Muskeln waren eisenhart und seine Fäuste so groß wie Kohlköpfe. Der zweite hielt sich für unglaublich schlau. Er wusste alles, er konnte alles. Das dachte er jedenfalls. Der Jüngste war nicht besonders stark. Er glaubte auch nicht, dass er superklug war. Bevor er etwas tat, überlegte er immer erst zweimal, und seine Fäuste gebrauchte er nur ganz selten. Deshalb verachteten ihn seine Brüder.

„Ein schwächliches Kerlchen", sagte der Starke. „Der kann ja nicht einmal richtig zuhauen"! „Ein Dummbeutel", meinte der Schlaue. „Bis der zu Ende gedacht hat, ist die Welt untergegangen." Aber der Jüngste machte sich nichts daraus. „Laß sie nur reden", sagte er immer und dachte sich seinen Teil Der Vater hatte alle seine Söhne gleich lieb, wie es sich für einen guten Vater gehört. Aber einmal wollte er prüfen, welcher von den dreien wohl der tüchtigste wäre. Also sagte er zu ihnen: „Wie ihr wisst, ist bald Weihnachten. Und wie immer werden im Weihnachtszimmer die schönsten Geschenke bereitliegen. Aber diesmal ist das Zimmer fest verschlossen. Wem von euch es gelingt, die Tür zu öffnen, dem soll alles gehören. Die anderen aber gehen leer aus." Damit entließ er seine Söhne.

Die beiden älteren Brüder sagten: „Das ist ja eine Kleinigkeit!" Nur der Jüngste meinte: „Ganz so leicht wird es uns der Vater nicht gemacht haben!" „Ach Quatsch", meinte der Starke, „das Türchen mache ich mit zwei Fingern auf!" „Ich habe schon einen außerordentlich klugen Einfall, wie ich die Tür öffne", erklärte der Schlaue. Nur der jüngste Bruder sagte nichts, denn er wusste noch nicht, was er tun sollte.

Endlich war der Weihnachtstag gekommen. Als erster versuchte der starke Bruder, in das Zimmer zu gelangen. Er nahm einen gewaltigen Anlauf und warf sich gegen die Tür. Rumms! Da lag er auf dem Boden, und die linke Schulter tat ihm furchtbar weh. Er versuchte es noch einmal. Rumms! Da lag er wieder, und nun tat ihm auch die rechte Schulter weh. Er stand ächzend auf und trommelte mit seinen Riesenfäusten gegen die Tür. Aber die rührte sich nicht einmal. Denn sie war aus dicken Eisenplatten. Da halfen alle Muskeln nichts! Hinkend und voller blauer Flecke ging der Starke zu seinen Brüdern und sagte kläglich: „Ich bin heute nicht in Form – leider: die Tür ist immer noch zu."

Der zweite Bruder wollte es wie immer besonders klug anstellen. Er ging zu einem berühmten Einbrecher und ließ sich für teures Geld ein Dutzend Dietriche und Nachschlüssel anfertigen. „ Das wäre doch gelacht", dachte er, „einer passt bestimmt!" Er steckte den ersten Dietrich ins Türschloß und fummelte und drehte und probierte – er passte nicht. Beim zweiten war es genauso. Beim dritten aber: Kracks! Da war ihm der Bart abgebrochen, und nun ging gar nichts mehr, denn das Schloß war verstopft. Er ging zu seinen Brüdern und sagte kläglich: „Das Schloß taugt nichts – leider: die Tür ist immer noch zu."

Nun durfte der Jüngste sein Glück probieren. Der Älteste tätschelte ihm den Kopf und meinte: „Du hast keine Chance, Kleiner, denn du hast nicht meine Muskeln!" Der zweite klopfte ihm auf die Schulter und sagte: „Du schaffst es nie, du Ärmster, denn du hast nicht mein Gehirn!"

Er aber hörte gar nicht auf sie, sondern dachte erst einmal lange nach. Und weil ihm nichts einfiel, legte er sich ins Bett und schlief ein Stündchen. Als er wieder erwachte, dachte er noch einmal lange nach. Wie machte man wohl eine Weihnachtszimmertür auf, die aus Eisenplatten war und zu der kein Schlüssel passte? Er kam einfach nicht darauf. Traurig setzte er sich an seinen Tisch. „Wenn es schon keine Weihnachtsgeschenke gibt, will ich mir wenigstens eine Kerze anzünden", sagte er sich. Als das kleine Lichtlein brannte, fühlte er sich gleich viel wohler, und ihm wurde warm ums Herz.

Da dachte er: „Wenn eine Kerze das Herz der Menschen öffnen kann, kann sie vielleicht auch eine Weihnachtszimmertür öffnen!" Er nahm das Lichtlein und ging, ganz vorsichtig, damit es nicht verlöschte, zu der dicken Eisentür. Dann hielt er die kleine Flamme direkt an das Schloß. Klack! machte es, und die Tür sprang auf. Staunend sah der Junge den Christbaum und die vielen Geschenke. War das eine Pracht! Freudestrahlend lief er zu seinen Brüdern und erzählte ihnen, wie er die Tür geöffnet hatte.

Da schauten die beiden so dumm und so traurig drein, dass der gute Junge Mitleid bekam. „Warum seid ihr so niedergeschlagen?" rief er. „Freut euch doch mit mir! Und die Geschenke werden natürlich gerecht geteilt!" Da strahlten auch seine Brüder und riefen wie aus einem Mund: „Du bist der tüchtigste von uns!" „Das will ich meinen", erwiderte der Jüngste. Dann nahmen sie alle an der großen Tafel Platz und verspeisten fröhlich den Weihnachtsbraten. Und die kleine Kerze schien so hell wie ein ganzer Kronleuchter.

Unsere Weihnachtskrippe

 

   

Der Stall steht schon, die Hirten lagern noch auf dem Feld, Maria und Josef laufen sich schon die Schuhsohlen ab, der Ochse liegt schon im Stall und die Heiligen Drei Könige sind nach weit weg. Aber alles ist in Bewegung und Weihnachten kommt. Ganz bestimmt.

 

Im Weihnachtsstress vergisst man oft, worum es eigentlich geht. Ein

Weihnachtsgedicht....:-)... in "denglish" zum Schmunzeln und Nachdenken.

Christmas is im Eimer (denglish)

When the snow falls wunderbach

and the children happy are,

when the Glatteis on the street

and we all a Glühwein need,

then you know, es ist soweit:

She is here, the Weihnachtszeit.

 

Every Parkhaus ist besetzt,

weil die people fahren jetzt,

all to Kaufhaus, Mediamarkt,

kriegen nearly Herzinfakt

shopping hirnverbrannte things

and the Christmasglocke rings.

 

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Marry Christmas allerseits....

 

Mother in the kitchen bakes

Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,

Daddy in the Nebenraum

schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.

He is hanging auf the balls,

then he from the Leiter falls...

 

Finally the Kinderlein,

to the Zimmer kommen rein

and es sings the family

schauerlich: "Oh, Christmastree!"

And then jeder in the house

is packing die Geschenke aus.

 

Marry Christmas, merry christmas

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Marry Christmas allerseits....

 

Mama finds unter the Tanne

eine brandnew Teflon-Pfanne,

Papa gets a Schlips and Socken,

everybody does frohlocken.

President speaks in TV,

all araound is Harmonie,

Bis mother in the kitchen rungs,

im Ofen burns the Weihnachtsgans.

 

And so comes die Feuerwehr

with Tatü,tata daher

and they bring a long, long Schlauch,

and a long, long Leiter auch

and they schrei - "Wasser marsch!",

Christmas is -now im- .... Eimer.

 

Marry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weinacht,

Marry Christmas allerseits....

Frohes Fest