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Weihnachtsgeschichte
- Christbaum - Gedichte
- Die
Weihnachtszimmertür
Weihnachtsgottesdienste

Unsere Gottesdienste
Die vier Kerzen
(eine adventliche Andacht PowerPointPres.)
-
Advent, Advent
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Weihnachtssegen
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Ansprache einer Kerze

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Gedichte
und Geschichten
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Weihnachtsgebäck
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Bilder
unserer Weihnachtskrippe (noch nicht ganz
vollständig)
-
Weihnachtskuchen Ein tolles
Rezept (wird geöffnet als PowerPointPres.)
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Christmas is im Eimer (in
jugendlichm Denglisch)
-
Die
Weihnachtsgeschichte für Kinder in Bildern erzählt
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Josef aber war fromm und wollte Maria nicht
in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Siehe, da
erschien ihm der Engel das Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn
Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was
sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. (Matthäus1) -Mehr alte
Geschichten neu gesehen im Kalender der Andere Advent.
www.anderezeiten.de
-
Eine
Weihnachtsseite für Kinder
-
Für eine besinnliche
Stunde zur Weihnachtszeit ein
Weihnachtsrätsel Viel
Vergnügen! (Ich habe das Rätsel im Internet auf der
Seite
Unterrichtsmaterial Schule gefunden)
-
Links der EKD:
http://www.ekd.de/weihnachten/kock_lukas2.html
http://www.ekd.de/glauben/lukas2.html
http://www.ekd.de/weihnachten/weihnachtsbotschaften.html
http://www.weihnachtsgottesdienste.de
Die Weihnachtsmärkte haben begonnen.
Der
Mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Siegburg
Der
Bonner Weihnachtsmarkt
Nach meinem letzten
Wissensstand, findet in Hangelar dieses Jahr kein Weihnachtsmarkt statt.
Unsere diesjährigen Weihnachtsgestecke Weihnachtsgestecke: (vom
Küster U.L.)
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Die Weihnachtsgeschichte
In dieser Zeit befahl der Kaiser Augustus, dass
alle Bewohner des römischen Reiches namentlich in Listen erfasst werden
sollten. Eine solche Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt,
als Quirinius Gouverneur in Syrien war.
Jeder musste in die Stadt gehen, aus der er
stammte, um sich dort eintragen zu lassen. Weil Joseph ein Nachkomme Davids war,
der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach
Bethlehem in Judäa. Joseph musste sich dort einschreiben lassen, zusammen mit
seiner jungen Frau Maria, die ein Kind erwartete.
Als sie in Bethlehem waren, brachte Maria ihr
erstes Kind - einen Sohn - zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte
ihn in eine Futterkrippe im Stall, weil sie in dem Gasthaus keinen Platz
bekommen hatten.

Die Hirten auf dem Feld
In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld
einige Hirten ihre Herden. Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes
Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet
euch nicht! Ich bringe euch die größte Freude für alle Menschen: Heute ist für
euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter
zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen:
Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!«
Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln
umgeben, die Gott lobten: »Gott im Himmel gehört alle Ehre; denn er hat den
Frieden auf die Erde gebracht für alle, die bereit sind, seinen Frieden
anzunehmen.«
Nachdem die Engel sie verlassen hatten,
beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was
dort geschehen ist und wovon Gottes Engel gesprochen hat.« Sie machten sich
sofort auf den Weg und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der
Futterkrippe lag.
Als sie das Kind sahen, erzählten die Hirten, was
ihnen der Engel gesagt hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber
sehr erstaunt. Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber
nach. Dann kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten und dankten
Gott für das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten. Alles war genau so, wie
der Engel es ihnen gesagt hatte.
Die Weihnachtsgeschichte steht in Lukas 2
Ein
Weihnachtssegen:
Nicht,
dass
jedes Leid dich verschonen möge,
noch,
dass
dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine
bittere Träne über deine Wange komme
und
kein Schmerz dich quäle-
dies
alles wünsche ich dir nicht.
Sondern:
dass
du dankbar alle Zeit bewahrst
die
Erinnerung an gute Tage:
dass
mutig du gehst durch Prüfungen,
auch
wenn das Licht der Hoffnung schwindet
Was
ich dir wünsche:
dass
jede Gabe Gottes in dir wachse
dass
einen Freund du hast,
der
deiner Freundschaft wert.
Und
das in Freude und Leid
das
Lächeln
des
menschgewordenen Gotteskinds
dich
begleiten möge.
Der Christbaum

Das Weihnachtsfest mit seinen zahlreichen Weihnachtsbräuchen (Sternsinger,
Verwendung von Lichtern, Geschenke u.a. ...), hat sich erst nach langer Zeit so
entwickelt. Den ersten mit Lichtern und Sternen geschmückten Tannenbaum zeigt
ein Kupferstich aus dem Jahre 1509 von Lucas Cranach dem Älteren. Um diese Zeit
berichtet der Chronist Sebastian Brant von Tannenbäumen, die um die
Weihnachtszeit im Elsaß aufgestellt wurden. Etwa ab 1800 ist der Christbaum in
gehobenen Züricher Familien zu finden. Heute ist der Weihnachtsbaum in fast
allen Häusern und Kirchen üblich. Mit dem Weihnachtsbaum zog das
Weihnachtsfest bald den Brauch der Familienbescherung mit sich. Weihnachtsgebäck
gehört schon seit langem zum Weihnachtsfest dazu. Ursprünglich sollten
wahrscheinlich arme Menschen damit versöhnt werden.

Gedichte und Geschichten:
Knecht Ruprecht
Von
drauß vom Walde komm´ich her;
ich
muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall
auf den Tannenspitzen
sah
ich goldene Lichtlein sitzen,
und
droben aus dem Himmelstor
sah
mit großen Augen das Christkind hervor.
Und
wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da
rief´s mich mit heller Stimme an:
Knecht
Ruprecht" rief es, "alter Gesell,
hebe
die Beine und spute dich schnell!
Die
Kerzen fangen zu brennen an,
das
Himmelstor ist aufgetan,
Alt´und
Junge sollen nun
von
der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und
morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn
es soll wieder Weihnachten werden!"
Ich
sprach: "O lieber Herre Christ,
meine
Reise fast zu Ende ist;
ich
soll nur noch in die Stadt,
wo´s
eitel gute Kinder hat."
-
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich
sprach. "Das Säcklein, das ist hier;
denn
Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen
fromme Kinder gern." -
"Hast
denn die Rute auch bei dir!"
Ich
sprach. "Die Rute , die ist hier;
doch
für die Kinder nur, die schlechten,
die
trifft sie auf den Teil, den rechten".
Christkindlein
sprach: "So ist es recht,
so
geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von
drauß vom Walde komm´ich her;
ich
muß´euch sagen, es weinachtet sehr!
Nun
sprecht, wie ich´s hierinnen find!
Sind´s
gute Kind, sind´s böse Kind?
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Nikoläuse im Gemeindehaus....
Nikolaus

Weihnachten
Markt und Straßen
stehn verlassen,
still erleuchtet
jedes Haus;
sinnend geh´ich
durch die Gassen,
alles sieht so
festlich aus.
An den Fenstern haben
Frauen
buntes Spielzeug
fromm geschmückt,
tausend Kindlein
stehn und schauen,
sind so wunderstill
beglückt.
Und ich wandre aus
den Mauern
bis hinein ins freie
Feld.
Hehres Glänzen,
heil´ges Schauern,wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die
Kreise schlingen;
aus des Schnees
Einsamkeit
steigt´s wie
wunderbares Singen. -
O du gnadenreiche
Zeit!
Nikolaus verrate mir...
Nikolaus verrate mir, hast du auch eine
Frau?
Zum Reden, Schmusen und zum Kuscheln
und zärtlich durch die Haare wuscheln?
Sag, kitzelt dein Bart bei jedem Kuss,
so dass deine Frau herzhaft lachen muss?
Nikolaus verrate mir, hast du
vielleicht auch Kinder?
Mit denen du Kassetten hörst
und manchmal auch die Nachbarn störst?
Sind deine Kinder genau wie ich
oder immer lieb und ordentlich?
Nikolaus verrate mir, hast du
vielleicht ein Fahrrad?
Mit dem du durch die Matsche braust
und dich dabei total versaust.
Im Sommer beim Radeln, behälst du auch dann,
Pelzstiefel, Mantel und Handschuhe an?
Nikolaus verrate mir, putzt du dir gern
die Zähne?
Ob du beim Haare waschen schreist,
wenn Seife in die Augen beißt?
Mir kannst du's sagen, mir allein,
es soll unser Geheimnis sein.
Die Weihnachtsmaus
Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.
Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.
Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.
Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.
Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.
Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!
Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.
Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!
Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!
Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.
Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, -
bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!
Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen


Ansprache einer Kerze
Ihr habt mich angezündet und schaut-nachdenklich oder versonnen - in mein Licht.
Vielleicht freut ihr euch auch ein wenig dabei. Ich jedenfalls freue mich, das
ich brenne. Wenn ich nicht brennen würde, dann läge ich in einem Karton mit
anderen. In so einem Karton habe ich aber überhaupt keinen Sinn. Einen Sinn habe
ich nur, wenn ich brenne.
Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines Stückchen kürzer geworden. Ich
kann mir schon ausrechnen, dass ich bald nur noch ein kleines Stümpfchen bin. Aber
so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder ich bleibe ganz und
unversehrt und im Karton,.... oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich,
wofür ich da bin. Ich muss aber etwas dafür geben: Etwas von mir selbst, mich
selber.
So ist es auch bei euch Menschen, genauso. Entweder ihr bleibt für euch, dann
passiert auch nichts. Dann seid ihr wie die Kerzen im Karton. Ober ihr gebt
Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn. Dann seid ihr nicht vergebens da.
Aber dafür müsst ihr etwas geben, von euch selber, von allem, was in euch
lebendig ist:
- von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit,
- von eurer Treue, von eurem Lachen,
- von eurer Traurigkeit, von euren Ängsten,
- von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist.
Manchmal geschieht es, dass im Haus plötzlich das Licht ausgeht. Dann ist es
unerwartet finster, und alle rufen nach einer Kerze. Man sucht einen
Streichholz, eine Kerze wird angezündet, und mit dem Anzünden der Kerze ist die
Dunkelheit überwunden - mit einem einzigem Licht!
Auch so ist es wieder unter euch Menschen. Nicht alles ist bei euch gut.
Vieles ist finster und kalt. Viele klagen und schimpfen und jammern unaufhörlich
darüber, wie miserabel die heutige Welt sei und wie schlecht es insbesondere
ihnen gehe.
Denkt an die Kerze. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr als alle
Dunkelheit. Lasst euch deshalb ermutigen und wartet nicht auf die anderen. Lasst
euch deshalb ermutigen und wartet nicht auf die anderen. Lasst euch anzünden.
Brennt, leuchtet, wärmt! Das ist der Sinn eures Lebens, wie er der Sinn einer
einfachen Kerze ist. Und wenn ihr Zweifel habt, ob das auch stimmt, dann zündet
eine Kerze an und schaut in die lebendigen Flamme.
Advent - , jetzt darf ich leuchten als Erwartungs- und Hoffnungszeichen.
Leuchtet mit! (Autor unbekannt)
Die Weihnachtszimmertür
Es war einmal ein Mann, der hatte drei Söhne. Der Älteste hatte Schultern, so
breit wie ein Schrank. Seine Muskeln waren eisenhart und seine Fäuste so groß
wie Kohlköpfe. Der zweite hielt sich für unglaublich schlau. Er wusste alles, er
konnte alles. Das dachte er jedenfalls. Der Jüngste war nicht besonders stark.
Er glaubte auch nicht, dass er superklug war. Bevor er etwas tat, überlegte er
immer erst zweimal, und seine Fäuste gebrauchte er nur ganz selten. Deshalb
verachteten ihn seine Brüder.
„Ein schwächliches Kerlchen", sagte der Starke. „Der kann ja nicht einmal
richtig zuhauen"! „Ein Dummbeutel", meinte der Schlaue. „Bis der zu Ende gedacht
hat, ist die Welt untergegangen." Aber der Jüngste machte sich nichts daraus. „Laß
sie nur reden", sagte er immer und dachte sich seinen Teil Der Vater hatte alle
seine Söhne gleich lieb, wie es sich für einen guten Vater gehört. Aber einmal
wollte er prüfen, welcher von den dreien wohl der tüchtigste wäre. Also sagte er
zu ihnen: „Wie ihr wisst, ist bald Weihnachten. Und wie immer werden im
Weihnachtszimmer die schönsten Geschenke bereitliegen. Aber diesmal ist das
Zimmer fest verschlossen. Wem von euch es gelingt, die Tür zu öffnen, dem soll
alles gehören. Die anderen aber gehen leer aus." Damit entließ er seine Söhne.
Die beiden älteren Brüder sagten: „Das ist ja eine Kleinigkeit!" Nur der
Jüngste meinte: „Ganz so leicht wird es uns der Vater nicht gemacht haben!" „Ach
Quatsch", meinte der Starke, „das Türchen mache ich mit zwei Fingern auf!" „Ich
habe schon einen außerordentlich klugen Einfall, wie ich die Tür öffne",
erklärte der Schlaue. Nur der jüngste Bruder sagte nichts, denn er wusste noch
nicht, was er tun sollte.
Endlich war der Weihnachtstag gekommen. Als erster versuchte der starke
Bruder, in das Zimmer zu gelangen. Er nahm einen gewaltigen Anlauf und warf sich
gegen die Tür. Rumms! Da lag er auf dem Boden, und die linke Schulter tat ihm
furchtbar weh. Er versuchte es noch einmal. Rumms! Da lag er wieder, und nun tat
ihm auch die rechte Schulter weh. Er stand ächzend auf und trommelte mit seinen
Riesenfäusten gegen die Tür. Aber die rührte sich nicht einmal. Denn sie war aus
dicken Eisenplatten. Da halfen alle Muskeln nichts! Hinkend und voller blauer
Flecke ging der Starke zu seinen Brüdern und sagte kläglich: „Ich bin heute
nicht in Form – leider: die Tür ist immer noch zu."
Der zweite Bruder wollte es wie immer besonders klug anstellen. Er ging zu
einem berühmten Einbrecher und ließ sich für teures Geld ein Dutzend Dietriche
und Nachschlüssel anfertigen. „ Das wäre doch gelacht", dachte er, „einer passt
bestimmt!" Er steckte den ersten Dietrich ins Türschloß und fummelte und drehte
und probierte – er passte nicht. Beim zweiten war es genauso. Beim dritten aber:
Kracks! Da war ihm der Bart abgebrochen, und nun ging gar nichts mehr, denn das
Schloß war verstopft. Er ging zu seinen Brüdern und sagte kläglich: „Das Schloß
taugt nichts – leider: die Tür ist immer noch zu."
Nun durfte der Jüngste sein Glück probieren. Der Älteste tätschelte ihm den
Kopf und meinte: „Du hast keine Chance, Kleiner, denn du hast nicht meine
Muskeln!" Der zweite klopfte ihm auf die Schulter und sagte: „Du schaffst es
nie, du Ärmster, denn du hast nicht mein Gehirn!"
Er aber hörte gar nicht auf sie, sondern dachte erst einmal lange nach. Und
weil ihm nichts einfiel, legte er sich ins Bett und schlief ein Stündchen. Als
er wieder erwachte, dachte er noch einmal lange nach. Wie machte man wohl eine
Weihnachtszimmertür auf, die aus Eisenplatten war und zu der kein Schlüssel
passte? Er kam einfach nicht darauf. Traurig setzte er sich an seinen Tisch.
„Wenn es schon keine Weihnachtsgeschenke gibt, will ich mir wenigstens eine
Kerze anzünden", sagte er sich. Als das kleine Lichtlein brannte, fühlte er sich
gleich viel wohler, und ihm wurde warm ums Herz.
Da dachte er: „Wenn eine Kerze das Herz der Menschen öffnen kann, kann sie
vielleicht auch eine Weihnachtszimmertür öffnen!" Er nahm das Lichtlein und
ging, ganz vorsichtig, damit es nicht verlöschte, zu der dicken Eisentür. Dann
hielt er die kleine Flamme direkt an das Schloß. Klack! machte es, und die Tür
sprang auf. Staunend sah der Junge den Christbaum und die vielen Geschenke. War
das eine Pracht! Freudestrahlend lief er zu seinen Brüdern und erzählte ihnen,
wie er die Tür geöffnet hatte.
Da schauten die beiden so dumm und so traurig drein, dass der gute Junge
Mitleid bekam. „Warum seid ihr so niedergeschlagen?" rief er. „Freut euch doch
mit mir! Und die Geschenke werden natürlich gerecht geteilt!" Da strahlten auch
seine Brüder und riefen wie aus einem Mund: „Du bist der tüchtigste von uns!"
„Das will ich meinen", erwiderte der Jüngste. Dann nahmen sie alle an der großen
Tafel Platz und verspeisten fröhlich den Weihnachtsbraten. Und die kleine Kerze
schien so hell wie ein ganzer Kronleuchter.

Unsere Weihnachtskrippe

Der Stall steht schon, die Hirten lagern noch auf dem Feld, Maria und Josef
laufen sich schon die Schuhsohlen ab, der Ochse liegt schon im Stall und die
Heiligen Drei Könige sind nach weit weg. Aber alles ist in Bewegung und
Weihnachten kommt. Ganz bestimmt.
Im Weihnachtsstress vergisst man oft, worum es eigentlich geht. Ein
Weihnachtsgedicht....:-)... in "denglish" zum Schmunzeln und Nachdenken.
Christmas is im Eimer
(denglish)
When the snow falls wunderbach
and the children happy are,
when the Glatteis on the street
and we all a Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit.
Every Parkhaus ist besetzt,
weil die people fahren jetzt,
all to Kaufhaus, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfakt
shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Marry Christmas allerseits....
Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,
Daddy in the Nebenraum
schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein
and es sings the family
schauerlich: "Oh, Christmastree!"
And then jeder in the house
is packing die Geschenke aus.
Marry Christmas, merry christmas
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
Marry Christmas allerseits....
Mama finds unter the Tanne
eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all araound is Harmonie,
Bis mother in the kitchen rungs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
with Tatü,tata daher
and they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch
and they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is -now im- .... Eimer.
Marry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weinacht,
Marry Christmas allerseits....
Frohes Fest |