Geschichtlicher †berblick

Aus Evangelische Kirchen und Gemeinden der Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg und An Sieg und Rhein.

Bis zum Kriegsende waren nur wenige ev. Christen durch den Flugplatz bzw. den TruppenŸbungsplatz nach Hangelar gekommen. Kirchlich gehšrten sie zur ev. Kirchengemeinde Beuel, die fŸr die Vertriebenen und FlŸchtlinge aus den deutschen Ostgebieten seit 1949 in der alten Volksschule in Hangelar einmal monatlich Gottesdienste hielt.

Ostern 1954 wurde eine ev. Volksschule eingerichtet.

Als am 1.4.57 die Kirchengemeinde St. Augustin selbstŠndig wurde, gehšrten zu ihr auch die ev. Christen von HangelarKohlkaul und Heidebergen, die wegen der geringeren Entfernung von der Kirchengemeinde Beuel umgepfarrt wurden. Die junge Gemeinde wuchs durch den Ausbau von Bonn zur Bundeshauptstadt so stark, dass in Hangelar bald ein besonderer Seelsorgerbezirk mit 14 tŠgigen Gottesdiensten, Presbytern, Katechumenen  und Konfirmandengruppen, ferner Frauen- bzw. Seniorenkreis entstand. Die Veranstaltungen fanden hauptsŠchlich in der alten katholischen Volksschule und in der GaststŠtte "Zur Glocke" statt.

Im Juni 1963 konnte das Melanchthonhaus in Hangelar in Dienst genommen werden. In dem ersten Gottesdienst  wurde auch der erste Pfarrer fŸr den damals noch zweiten St. Augustiner Pfarrbezirk eingefŸhrt. Es war Pfarrer Freimut Krieger. Die Zahl der Gemeindeglieder stieg weiterhin rasch. So wurde es 1969 nštig, eine zweite Pfarrstelle einzurichten, die fŸr die Wohngebiete zustŠndig sein sollte, die durch die kommunale Neuordnung der Stadt Bonn eingegliedert worden waren. Bereits 1972 wurde daraus die selbstŠndige Kirchengemeinde Bonn-Holzlar. Die Neuordnung erforderte neue Grenzen zwischen den Kirchengemeinden Oberpleis, Hangelar und Beuel. Auch erwies sich die Lage des Melanchthonhauses an der Grenze nach Bonn unvorteilhaft. Die RŠumlichkeiten wurden zu klein und so entschloss sich das Presbyterium zu einem Neubau mitten in Hangelar. Im MŠrz 1984 konnte das neue Gemeindezentrum mit der Christuskirche eingeweiht werden.  

Mit der Einweihung der Christuskirche war im Melanchthonhaus weiterhin das Pfarrhaus und der Kindergarten untergebracht. Der Kindergarten wurde schrittweise erweitert und war 2015 eine dreigruppige TagesstŠtte. 2016 soll der Kindergarten aus finanziellen UmstŠnden an die kjf Ÿbertragen werden. Die Kjf ist eine Untergesellschaft der Axenfeldstiftung. Der Kindergarten soll ein neues GebŠude auf der Melanchthonhauswiese erhalten. Wenn dies fertiggestellt ist, wir das alte Melanchthonhaus der Abri§birne zum Opfer fallen. Es wird vorraussichltich 2016 abgerissen.

 

      Das Symbol unserer Gemeinde geht zurŸck auf die ErzŠhlung Ÿber die Sintflut und die Arche Noah im Buch Genesis, Kap. 6-9.

ALS DIE Kirchengemeinde gegrŸndet worden war, wurde auch ein Gemeindesiegel benštigt. Das Presbyterium wŠhlte aus verschiedenen VorschlŠgen die Arche mit Taube und Olivenzweig aus. Damit sollte symbolisiert werden, dass die neue Gemeinde in den Bund Noahs mit Gott eintreten wollte. Die Arche stand fŸr das Gemeindeschiff, die Taube mit dem Olivenzweig symbolisierte den Neubeginn. Alles zusammen versinnbildlicht bis heute die Ziele unserer Gemeinde: Mit Gott und den Menschen in Frieden zu leben und die Schšpfung zu bewahren.